Naturheilpraxis Müller

Was ist das?

Diese Medizin basiert auf Jahrtausende alte Erfahrungsmedizin in China und anderen asiatischen Ländern. Im Gegensatz zur westlichen Medizin mit ihrem mechanistischen Ansatz (Definition der Krankheit als messbare Fehlfunktion eines bestimmten Mechanismus) stellt die TCM die Lebensfunktionen in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit. Der Mensch wird in seiner Gesamtheit betrachtet, als ein Gefüge energetischer Prozesse, einbezogen in seine Natur und Umwelt.

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Hierzu bedient sich die TCM verschiedener Grundmodelle. Die wesentlichsten Modelle sind:

Basierend auf dem Daoismus und dessen Schöpfungsgeschichte entwickelte sich die Grundlehre des Qi. (generelle Lebensenergie oder Energie des Spirituellen).

  • Das Qi teilt sich auf in die 2 Pole
    • Yin (Substanz, Erde, weiblich, dunkel, nass …) und
    • Yang (Energie, Himmel, männlich, hell, trocken …)
  • Durch die Grundbeziehungen dieser beiden Pole zueinander entsteht das Bild des  Tai Qi  und die Lehre von der Gesundheit bzw. Krankheit.:
    • Yin kann nicht existieren ohne Yang; Yang kann nicht existieren ohne Yin.
    • Yin und Yang müssen in der Balance sein sonst liegt eine Erkrankung vor
    • wenn Yin wächst geht Yang zurück; wenn Yang wächst geht Yin zurück.

Ähnlich wie im Westen gibt es eine Einteilung in Elemente. Im Gegensatz zu den vier im  Westen (Wasser, Feuer, Luft, Erde) sind es jedoch in der TCM fünf (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser). Die Lehre der 5 Wandlungsphasen beschreiben die Abläufe zwischen diesen Elementen, deren Abhängigkeiten voneinander sowie die Einflüsse  auf die körperliche, seelische und geistige Gesundheit. Dieser Ansatz kann auf viele regelmäßige Abläufe (z.B. 1 Tag, 1 Jahr, 1 Leben ….) angewendet werden.

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5 Wandlungsphasen (oder 5 Elemente)
Funktionskreise

In diesem Modell werden die Organe mit ihren Aufgaben und Abhängigkeiten sowie deren Verbindungen  (Meridiane,…) beschrieben. Aufgrund von Fehlfunktionen in den einzelnen Funktionskreisen und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die anderen Funktionskreise kann festgestellt werden welche Erkrankung vorliegt (z.B. Qi-Mangel in der Leber, Nieren-Yin-Mangel usw.) und bestimmt werden wie am sinnvollsten vorgegangen werden sollte um die Gesundung herbeizuführen.

Diagnostik

Basierend auf diesen Modellen existieren 9 verschiedene, sich teilweise ergänzende, Diagnostik-Systeme zur Identifikation der Krankheits-Muster gemäß:

    • der Acht Prinzipien (Yin/Yang)
    • Qi, Blut und Körperflüssigkeiten
    • der inneren Organe
    • den pathogenen Faktoren (Kälte, Wärme, Wind, Feuchtigkeit…)
    • den fünf Elementen
    • den Leitbahnen
    • den Sechs Schichten
    • den Vier Schichten
    • den Drei Erwärmern

Für die Diagnostik benötigt der TCM-Therapeut  keinerlei mechanische Untersuchungswerkzeuge. Sie basiert im Wesentlichen auf

    • der Betrachtung des Patienten
    • der Beurteilung von Klang und Geruch,
    • Befragung
    • Betastung
    • Puls-, Zungen- und Augendiagnostik

Die Behandlungsmethoden der TCM sind zu einem kleinen Teil  bei uns bekannt,  es gibt aber auch noch Methoden die nicht sehr weit verbreitet sind.  Folgende Methoden praktiziere ich zur Zeit:

Folgende Methoden praktiziere ich zur Zeit nicht:

  • Chinesische Heilgymnastik
    • Qi Gong
    • Tai Qi